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Fehler beim Waschen: Tipps und Tricks, wie Sie die häufigsten Unfälle beim Wäschewaschen vermeiden.

Fehler beim Waschen: Tipps und Tricks, wie Sie die häufigsten Unfälle beim Wäschewaschen vermeiden.

 

Herkömmliche Fehler beim Wäschewaschen

Häufig führt beim Wäschewaschen ein Moment der Unachtsamkeit zu Ärgernissen, in anderen Fällen ist es aber auch oft die Überzeugung, die zu Fehlern führt. Aber was sind die häufigsten Fehler beim Waschen mit der Maschine?

Wäschestücke, die abfärben

Der Klassiker schlechthin ist ein komplett verfärbter Waschgang mit heller Wäsche, der durch ein färbendes rotes T-Shirt verursacht wurde. Ärgerlich, aber vorhersehbar. Um dies zu verhindern gilt es, die Wäsche sorgfältig zu sortieren, neue Textilien getrennt zu waschen oder Farb- und Schmutzfangtücher zu verwenden. Es gibt allerdings auch besondere Waschprogramme wie „Perfect Mix & Wash 20°C“ bei den Waschmaschinen von Candy, mit denen Sie unterschiedliche Farben oder Textilien bei 20°C mit derselben Sauberkeit wie bei einem 40°C-Waschgang waschen können. Was, wenn das Malheur bereits passiert ist? Es gibt einige Tricks, mit denen Sie verfärbte Wäsche retten können. Zunächst die verfärbten Kleidungsstücke nicht trocknen, vor allem nicht in der Sonne, da die Hitze die Verfärbung fixiert. Zweitens ist bei einer Verfärbung schnelles Handeln gefragt. Wenn die Wäsche weiß ist, genügt es, sie von Hand in einer Natronlauge auszuwaschen oder mit einem speziellen Waschmittel zu bleichen. Wenn das verfärbte Wäschestück bunt ist, kann eine spezielle Chlorbleiche für Feines oder Buntes helfen. Wenn dies alles nicht hilft, kann das verfärbte Kleidungsstück in einer dunkleren Farbe gefärbt werden.

Taschentücher in den Taschen

Wie oft ist es Ihnen schon passiert, dass Sie die Innentaschen von Hosen oder die Waschmaschinentüre reinigen mussten oder Flusen von anderen Wäschestücken abkratzen mussten, nur weil Sie ein Papiertaschentuch vergessen haben? Vor dem Waschen sollten stets sämtliche Hemd- und Hosentaschen kontrolliert und ausgeleert werden. Wenn das Malheur bereits passiert ist, die betroffenen Kleidungsstücke einfach kräftig ausschlagen und vor allem bei dunklerer Wäsche mit einer Fusselbürste mit Kleberolle bearbeiten. Wird die Wäsche im Trockner getrocknet, lösen sich die Papierstückchen ganz von alleine und können am Ende des Trockengangs zusammen mit den üblichen Fusseln aus dem Filter entfernt werden.

Falsche Temperatur

Auf der Liste der häufigsten Fehler beim Wäschewaschen darf natürlich die falsche Temperatur nicht fehlen. Sie ist für beschädigte Textilien und Verfärbungen verantwortlich und kann zuweilen teuer werden: Waschen Sie daher Wolle oder feine Synthetik niemals bei zu hohen Temperaturen. Wolle sollte wie bei der Handwäsche auch in der Maschine nur sehr kurz gewaschen und bei niedriger Drehzahl geschleudert werden. Prüfen Sie vorher die Angaben auf dem Etikett, und wählen Sie das geeignete Waschprogramm aus. Wenn jedoch Ihr Lieblingspullover eingelaufen und verfilzt ist, können Sie ihn mit diesen Maßnahmen eventuell noch retten:

• Mit Natron. Geben Sie zwei Esslöffel Natron in lauwarmes Wasser und lassen Sie den Pullover einige Stunden einweichen. Kneten und glätten Sie die Strickmaschen vorsichtig mit den Händen. Spülen Sie diese dann mit warmem Wasser und Weichspüler nach.

• Mit Milch. Lassen Sie den Pullover zirka eine Stunde in einer Mischung aus Milch und kaltem Wasser zu gleichen Teilen einweichen. Spülen Sie auch in diesem Fall mit Wasser und Weichspüler nach.

• Mit Ammoniak und Terpentin. Füllen Sie eine Wanne mit 10 Litern lauwarmem Seifenwasser und geben Sie 1/2 Esslöffel Alkohol, 1 Esslöffel Terpentin und 3 Esslöffel Ammoniak dazu. Den verfilzten Pullover hineinlegen und einen ganzen Tag lang einweichen lassen.

Zu intensive Vorwäsche

Ein weiterer Fehler beim Waschen ist eine intensive Vorwäsche in Kombination mit zu hoch dosiertem Waschmittel. Vor allem bei Feinwäsche kann die Vorwäsche dazu führen, dass Aufdrucke oder sogar Textilfasern sich lösen und Löcher entstehen. Wenn Sie hartnäckige Flecken entfernen müssen, behandeln Sie das Wäschestück besser von Hand mit einem speziellen und nicht zu aggressiven Waschmittel vor, und waschen Sie es dann ganz normal in der Waschmaschine.

Zu viel Waschmittel

Es erscheint widersinnig, aber eine zu hohe Dosierung von Waschmittel sorgt nicht für eine anstandslose Reinigung. Ganz im Gegenteil kann eine übermäßige Schaumbildung dazu führen, dass Schimmel und schlechte Gerüche entstehen und Flecken auf der Kleidung hinterlassen. Waschmittelrückstände können außerdem Allergien auslösen. Halten Sie sich daher an die Dosierungsempfehlung und passen Sie die Dosis an die Menge der Wäsche sowie an den Härtegrad des Wassers an.

Überladung der Maschine

Auch eine Überladung der Maschine ist kontraproduktiv, denn dadurch spart man weder Zeit noch Energie. Da die Wäsche nicht ausreichend in Wasser und Waschmittel eingeweicht wird, bleibt sie schmutzig und muss eventuell neu gewaschen werden.

So vermeiden Sie Fehler beim Wäschewaschen

Natürlich können all diese Fehler vermieden werden. Fehlglauben aus der Welt zu schaffen, ist der erste Schritt. Hinzu kommt, dass Ihnen die Funktionen Ihrer Waschmaschine bekannt sein sollten, sodass Sie die richtigen Programme auswählen, die Maschine nicht überladen, richtig dosieren und Flecken vorbehandeln. Aber was sind die Tricks, die eine optimale Laufleistung garantieren?

Lesen Sie die Angaben auf den Etiketten

Es dauert nur wenige Sekunden, um die Angaben auf den Etiketten zu lesen und dadurch können die meisten Fehler beim Waschen verhindert werden. Trennen Sie die Wäsche nach Farben und Textilien, sodass Sie das richtige Programm auswählen können und Ihre Textilien möglichst lange schön bleiben.

Kauf einer smarten Waschmaschine

Selbstverständlich steuert auch die Technologie einen wertvollen Hilfebeitrag. Heute gibt es zum Glück smarte Waschmaschinen, die die Programmauswahl erleichtern und beim Wasser- und Energiesparen helfen. Candy Bianca und andere Waschmaschinen aus dem Sortiment von Candy verfügen über eine „Kilo Detector“-Funktion, bei der automatisch die Waschdauer (und damit der Energieverbrauch) und die Wassermenge an das Gewicht der Wäsche angepasst werden. Über die App Candy simply-Fi können Sie außerdem den Energieverbrauch in Echtzeit überwachen und Extra-Programme für eine stets blütenreine Wäsche auswählen.

Eine gute Wartung

Ein weiterer wichtiger Ratschlag: Damit Ihre Waschmaschine lange die geforderte Leistung bringt, sollten Sie sie in regelmäßigen Abständen reinigen und desinfizieren. Schmutz und Waschmittelreste sammeln sich an Trommel, Dichtung und Dosierfach an und führen auf lange Dauer zu schlechten Gerüchen, schlechter Waschleistung und Maschinenverschleiß. Wir empfehlen Ihnen daher, gelegentlich Waschmaschinenreiniger-Tabs zu verwenden, damit die Maschine sauber bleibt und mit höchster Effizienz läuft.

15/03/19
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